Zum Inhalt
Logo 141 Ärztefunkdienst Wien
Der Ärztefunkdienst
Wer sind wir
Erstversorgunsambulanz
PatientInneninfo
PraxisplanNotarztZahnärztliche Nacht- und WochenenddiensteOrdinationszeitung Gesund & Leben
Offene Stellen
Ärztliche MitarbeitKinderärztliche Mitarbeit
Zur Fußzeile

Leitfaden: Beschwerdemanagement & Zuarbeit

Dieser Prozess beschreibt die strukturierte Bearbeitung von Beschwerden innerhalb des ÄFD, von der ersten Informationssammlung bis zur abschließenden Beantwortung.

Kernfragen der Analyse

  • Wer beschwert sich über wen?
  • Über welche Plattform (E-Mail, Telefon, Web) ist die Beschwerde eingegangen?

Phase I: Informationssammlung

Zuerst erfolgt die Sichtung und erste Aufbereitung der Beschwerde.

  1. Inhaltliche Prüfung: Sorgfältiges Lesen der Beschwerde.
  2. Identifikation: Wer ist der Patient? (Bei Bedarf fehlende Daten nachfordern).
  3. Beweissicherung:
    • Einsatzprotokolle (EES/DPL) sichern.
    • Telefonaufzeichnungen prüfen.
  4. Administration:
    • Sammeln aller relevanten Unterlagen.
    • Anlegen eines Beschwerdeordners.
    • Eintrag in die Beschwerdeübersichtsliste.
  5. Zuständigkeitsprüfung:
    • Nicht ÄFD-relevant: Hinweis an Beschwerdeführer und ggf. Weiterleitung an potenzielle Adressaten (z. B. ÖGK, Kliniken).
    • ÄFD-relevant: Einleitung von Phase II.

Phase II: Informationsweiterleitung & Stellungnahme (SN)

Je nach Ziel der Beschwerde erfolgt die interne Weiterleitung an die zuständigen Stellen.

BereichBeschwerde gegen Ärzt*innenBeschwerde gegen Mitarbeiter*innen
InformationÄrztliche Leitung (ÄL) wird informiert; Prüfung der Notwendigkeit einer SN.Jeweilige Vorgesetzte werden informiert.
ZuständigkeitenEVA: Zakarian + Haubenberger
TEL/Funk: Zakarian + Pelanek
EVA: Fr. Dietrich + Fr. Macek
RK-CT: Hr. Müllner + Hr. Preindl
AnforderungSN wird nach Rücksprache mit der ÄL bei der Ärztin / dem Arzt angefordert.Vorgesetzte fordern die SN beim Mitarbeiter an.

Datenschutz & technische Abwicklung (DSGVO)

  • Anonymisierung: Vor der Weiterleitung sind Kontaktdaten (Tel/E-Mail) von Beschwerdeführer und Patient zu anonymisieren.
  • Übermittlung: Verschlüsselter Versand via Synology.
  • Passwortschutz: Passwörter über passwort-generator.at erstellen und in einer separaten E-Mail versenden.
  • Audio-Daten: Gesprächsaufzeichnungen dürfen nur vor Ort in der Zentrale angehört werden.

Phase III: Auswertung & Maßnahmen

Nach Erhalt der Stellungnahme wird über das weitere Vorgehen entschieden.

  • Entscheidung: Über Schulungsbedarf oder disziplinarische Maßnahmen entscheiden die ÄL (bei Ärzten) oder die Vorgesetzten (bei MA).
  • Freigabe: * Stellungnahmen von Ärzt*innen können nach Freigabe verwendet werden.
    • Stellungnahmen von Mitarbeiter*innen bleiben rein intern (Schutz des Mitarbeiters).

Phase IV: Beantwortung

Die finale Antwort erfolgt an die Stelle, die die Beschwerde eingereicht hat.

  • Freigabe: Jede Antwort muss durch die Organisationsleitung oder die Geschäftsführung freigegeben werden.
  • Wichtig: Keine Weitergabe behandlungsrelevanter Informationen an Dritte!

Differenzierung der Empfänger:

  1. Patient / Bevollmächtigte: Erhalten die fachliche Stellungnahme des Arztes.
  2. Angehörige ohne Vollmacht: Erhalten lediglich eine Auskunft über den aktuellen Bearbeitungsstatus.
Zum Inhalt
  • Impressum
  • Datenschutz